Hans-Jürgen Conrad Fliedner – Hector Berlioz – Euphonia - die musikalische Stadt – Architekturutopie



Euphonia-Utopie-Pulvermaar: Alle Gebäude sind in ihrem architektonischen Erscheinungsbild aus den Formen der Notenschrift (Hector Berlioz/ Symphonie fantastique/idee fixe) entwickelt und mit der gegebenen Landschaft organisch verschmolzen. „Euphonia, die musikalische Stadt. Eine Sensation. Dieser geht jedoch alles Laute, Schrille ab … Eigentlich ist Fliedners Griff in die Welt ungeheuerlich …"
(W. Rüdell, FT Bamberg; Rezensionen: Bamberg, Bayreuth, Coburg)
Hector Berlioz: Abendunterhaltungen im Orchester, Übersetzung von Elly Ellès; Evenings with the Orchestra, Translation by Jacques Barzun; Soirées de l'orchestre; Hans-Jürgen C. Fliedner: Euphonia - die musikalische Stadt / the Musical Town Town / la ille musicale (Pulvermaar/Eifel) - Skizzen, Bilder und Pläne zu einem utopischen Architekturprojekt - Sketches, Pictures and Plans for an Utopian Project on Architecture, Translation by Nicholas Barton - Esquisses, tableaux et plans pour un projet d'architecture utopique, Traduction d'André Teissier; Vorwort, Preface, Préface: Gunther Braam; 266 Seiten; Katalogteil mit 16 Farbabbildungen und div. Abbildungen im Text.
Euphonia-Vortrag von Hans-Jürgen Fliedner als Video-Aufzeichnung. Vortrag im Kunstverein Coburg am 29. Februar  2008; Vortragsdauer ca. 01:50:00.
Sie können sich den Vortrag in zwei Teilen ansehen / herunterladen; hier die Video-Links:
Link: Euphonia - Teil 1
Link: Euphonia - Teil 2.
Auf der separaten "Video-Seite" finden Sie eine differenzierte Inhaltsangabe und "Links" zu drei "Video-Ausschnitten".
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Franz Benedikt Biermann – Reformpläne Theaterbau – Friedrich Schinkel – Gottfried Semper

Man lasse sich durch den akademisch wirkenden Titel nicht irritieren. Der Text zeichnet sich durch große Klarheit der Sprache und der Darstellung aus.
Biermann begreift das Bayreuther Festspielhaus als den Idealtypus des Theaterbaus im 19. Jahrhundert. Alle analysierten Entwürfe – so auch die Schinkel's und Semper's – werden kritisch auf dieses Ideal bezogen. Zum Abschluß seiner Arbeit geht der Autor auf die Theaterbauten in der Bayreuthnachfolge ein. Zu erwähnen sind hier die Entwürfe M. Littmann's, so das Prinzregententheater in München, das Nationaltheater in Weimar und das Schillertheater in Charlottenburg. Biermann's Buch gefällt nicht nur durch die ausführliche Wiedergabe der Quellentexte, vielmehr erleichtert auch der umfangreiche Abbildungsteil die Verständlichkeit.
Franz Benedikt Biermann: Die Pläne für Reform des Theaterbaues bei Karl Friedrich Schinkel und Gottfried Semper; Neudruck der Erstausgabe, Berlin 1928, ergänzt durch ein Vorwort zur Neuausgabe von Hans Jürgen Fliedner; Übersetzung aller ital. und franz. Zitate im Anhang; 200 Seiten, davon Abbildungsteil mit 70 S/W-Abbildungen auf 56 Tafeln, 20 x 15 cm, kartoniert.
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Ernst Kreowski – Eduard Fuchs – Richard Wagner in der Karikatur – Neudruck | Reprint 2007
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Die Karikatur scheint maßgeblich an die Lebens- und Wirkenszeit einer Persönlichkeit gebunden. Das mag der Grund sein, daß der schöne Band „Richard Wagner in der Karikatur" bisher keine Neuauflage erlebte. Eduard Fuchs - der bedeutende Kulturhistoriker, der durch seine „Illustrierte Sittengeschichte" bekannt bleibt – hat eine reiche Zahl von Wagner -Karikaturen zusammengetragen, die mehr als repräsentativ ist. Ernst Kreowski schrieb dazu einen Text, der den chronologischen Lebensdaten Wagners folgt, dabei aber ständig auf die Karikaturen Bezug nimmt.
Der Band ist sehr viel mehr als nur ein amüsantes Bilderbuch zum Durchblättern. Der Text von Kreowski, der häufig auch Zitate aus Parodien einfließen läßt, ist eine gründliche und ernsthafte, dabei unterhaltsam-amüsante Studie über einen bemerkenswerten Aspekt der Wagner-Rezeption. Er beleuchtet alle erdenklichen Facetten des Themas und bezieht auch Darstellungen ein, auf denen Mitstreiter und Freunde, Interpreten und Gegner, Wagnerianer oder Wagnerpublikum charakterisiert oder karikiert werden. Der Entschluß des Synästhesie Verlags, diesen Band neu aufzulegen, ist eine jener hochwillkommenen Ideen, bei denen man sich fragt, warum nicht schon längst jemand darauf gekommen ist."
Aus dem Vorwort von Manfred Eger.
Neu in 2013: Buch als -gratis- PDF-Datei
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Hans-Jürgen-Conrad Fliedner – Architektur und Erlebnis – Richard Wagner's Bayreuther Festspielhaus

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Die Auseinandersetzung mit Wagners Werk macht deutlich, daß dieses dem geistigen Erbe des Idealismus und der romantischen Geisteswelt entschieden verpflichtet ist. Richard Wagner begreif sein Schaffen als Ausdruck einer ihn impulsierenden Idee und Ideenwelt.
Der erste Abschnitt der Abhandlung beschäftigt sich folglich mit der Vermittlung dieser Ideensphäre. Mittels geeigneter Quellen – Hölderlins poetische Theorien sind hier besonders gewichtig – läßt sich ein methodisches Schema aufzeigen, das der Überschreitung der endlichen Wirklichkeitserfahrung auf die Unendlichkeit der Idee eignet. Dieses Schema hat eine ‚zentralperspektivische' Struktur, die letztlich auf die Konzeption des Bayreuther Festspielhauses übertragbar ist.
Der zweite Teil des Textes widmet sich der Forderung der Romantiker nach einer neuen Mythologie, die den idealistischen Ansprüchen genügt und in der die Gesamtkunstwerkidee beschlossen ist. Es zeigt sich, daß die neue Mythologie auf der Musik basiert und eine architektonische Hülle mitmeint, die den Mythos beschließt.
Im dritten Abschnitt wird das Bayreuther Festspielhaus gleichsam aus dem Absoluten deduziert. Neben den Gedankengängen Schellings nehmen Wagners Erwägungen eine zentrale Stelle ein, da er die körperliche Gebärde (als anthropomorphe Architekturminiatur) aus der Musik ableitet. In einer Schritt für Schritt vorgehenden Ableitung wird letztlich die gesamte Gestaltung des Festspielhaus-Innenraums erklärbar.
Der abschließende Teil der Abhandlung betrachtet die architekturgeschichtlichen Aspekte des Festspielhauses, ohne jedoch die einleitenden theoretischen Erwägungen aus dem Auge zu verlieren. Dieser Text kann durchaus isoliert gelesen werde, falls sich der Leser nicht mit den spekulativen Überlegungen und Ableitungen der ersten drei Abschnitte auseinandersetzen will.
Festspielhaus-Vortrag von Hans-Jürgen Fliedner als Video-Aufzeichnung.. Vortrag im Kunstverein Coburg am 24. Mai  2007; Vortragsdauer ca. 01:40:00.
Sie können den Festspielhaus-Vortrag nunmehr -gratis- "downloaden" (Video-Link);
entsprechendes gilt für das Buch:  Buch als PDF-Datei-Download - ca. 5 MB
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Synaesthesie.de LINKs: Schinkel-SemperWagner-Karikatur